Werte bewahren - Zukunft gestalten

Die Aufsichtsräte und Vorstände der Volksbank Heuberg eG, Meßstetten, sowie der Winterlinger Bank eG, Winterlingen, haben sich nach Abschluss der Sondierungsgespräche im Frühsommer 2018 jeweils einstimmig über die Realisierung der Fusion verständigt. Als Ergebnis beabsichtigen beide Genossenschaftsbanken im Jahr 2019 zu fusionieren. Die entscheidenden Vertreterversammlungen sollen noch im November 2018 stattfinden.

Eine ähnliche geschäftspolitische Ausrichtung in Form eines regional verwurzelten Geschäftsmodells und die wirtschaftlich gesunden Fundamente beider Banken ermöglichen den Zusammenschluss zu einer innovativen, effizienten und selbständigen Bank mit hoher Identität als persönliche Bank vor Ort.

Nach den Worten von Willy Braun, Vorstandsvorsitzender der Winterlinger Bank eG, haben die beiden Banken bereits im Vorfeld dieser Entscheidung im Rahmen der bestehenden Kooperation die wirtschaftliche Ausgangslage der beiden Häuser detailliert analysiert und bewertet. „Die Kooperationsarbeiten und die daraus resultierenden Ergebnisse bestätigen, dass sich durch die angestrebte Fusion Vorteile ergeben, die jede Bank für sich alleine nicht hat.“ Besonderen Wert legen die Vorstände auf die gelebte Kundennähe vor Ort im Sinne des genossenschaftlichen Grundauftrags, der Mitgliederförderung.

Durch Fusion die Kräfte bündeln

Mit vorausgegangenen Verhandlungen auf Augenhöhe habe man nun dafür den Boden bereitet. Positiv soll sich die Zusammenarbeit auch für die Mitarbeiter der beiden Banken auswirken. „Viele Chancen und positive Veränderungen“ werde die angestrebte Fusion für die Mitarbeiter bringen. Ein möglicher Stellenabbau sei hingegen kein Thema.

„Der geplante Zusammenschluss schafft eine leistungs- und wettbewerbsfähige Genossenschaftsbank in unseren bisherigen Geschäftsgebieten mit einer sicheren Zukunft. Unsere Kunden profitieren auch weiterhin von den persönlichen Kontakten zu Ihren Ansprechpartnern und den gewohnt positiven Charaktereigenschaften beider Häuser“, so Andreas Eckl, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Heuberg eG.

„Als gemeinsame neue Bank können wir durch Spezialisierungen und ein erweitertes Leistungs-spektrum noch besser auf die Anliegen unserer Kunden und Mitglieder eingehen.“, erläutert Cornelia Rosenau, Vorstand der Winterlinger Bank eG. Antrieb ist es, eine deutliche Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsgebiet der beiden Banken zu schaffen, von der letztlich Mitglieder und Kunden profitieren werden.

Die Haupt-Synergien ergeben sich in den administrativen Bereichen. Auf den Bedarf und die Anforderungen unserer Kunden und Mitglieder wollen wir noch besser eingehen. Die Basis hierfür bildet die höchstmögliche Konstanz der Ansprechpartner vor Ort.

Weiterhin kurze Wege und kompetente Ansprechpartner

Aufgrund des satzungsgemäßen Auftrags steht nach Aussage von Michael Heinemann, Vorstand der Volksbank Heuberg eG, die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder als zentrale Verpflichtung im Mittelpunkt aller Überlegungen und Entscheidungen. „Die Mitglieder und Kunden beider Banken haben sich bei der Wahl ihres Kreditinstitutes bewusst für eine in der Region verankerte, erreichbare und persönlich ansprechbare Genossenschaftsbank als Partner entschieden.“

Diesem Aspekt trage man mit der Fusionsabsicht der beiden Häuser Rechnung. „Es ist für uns ein zentrales Anliegen, die dann neue Bank vor Ort für unsere Mitglieder und Kunden langfristig wettbewerbsfähig und zukunftsorientiert auszurichten. Nur als verschmolzene Bank können wir unsere dezentrale Präsenz noch aufrechterhalten“.

Die neue Bank wird durch die Bündelung der Kräfte in der Produktion und Steuerung der Bank noch effizienter werden als die beiden Einzelinstitute. Synergieeffekte ergeben sich zudem nicht nur im Bereich der organisatorischen Aufgaben, sondern auch bei den immer weiterwachsenden regulatorischen und gesetzlich vorgegebenen Aufgaben.

Auch die Investition in Effizienz und Produktivität schaffende Technik kann im vereinten Haus leichter und rentabler erfolgen.

Die Größe der fusionierten Bank ermöglicht einen weiteren Ausbau und eine Erweiterung der qualitätsorientierten Angebote. Die neue Bank wird sich nicht nur regional, sondern auch digital nah an den Kunden und Mitgliedern ausrichten und in unmittelbarer Nähe sein.

Gemeinsam für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Die Beraterinnen und Berater vor Ort sind und bleiben kompetente Gesprächspartner und somit Garant für flexible und schnelle Entscheidungen. Das Beratungsangebot wird gezielt ausgeweitet. Beispielhaft wird die dann neue Bank das Geschäftsfeld Immobilienvermittlung sowie die Immobilienentwicklung/-verwaltung weiter forcieren. Auch im Wertpapiergeschäft plant die Bank einen deutlichen Leistungsaufbau. Ergänzend findet zukünftig durch den Ausbau und die Erweiterung der Angebote der Kontakt mit den Mitgliedern und Kunden noch intensiver in der digitalen Welt statt. Gleichwohl werden die bekannten und bewährten Zugangswege des Kunden zur Bank beibehalten und in Verbindung mit den digitalen Angeboten erweitert.

Die hohe regionale Ausrichtung zeigt sich auch in der Schaffung von 3 Teilmärkten, die durch Leiter mit hoher Entscheidungskompetenz geführt werden, und auch in der Schaffung eines regional geprägten Beirats für die neue Gesamtbank.

Nach einem Zusammenschluss hätte die neue Bank rund 8.600 Mitglieder und würde eine Bilanzsumme von rund 370 Millionen Euro ausweisen. Das Eigenkapital sowie die eigenkapitalähnlichen Komponenten belaufen sich per 31.12.2017 auf rund 46 Millionen Euro. Die im Vergleich überdurchschnittlich ausgeprägte Höhe des Eigenkapitals bildet die Basis zur Förderung des Mittelstandes vor Ort. Gemeinsam können höhere Kreditanfragen und Investitionen der Firmenkunden vor Ort noch besser als bisher abgewickelt werden.

Die geplante Bank


Das neue Geschäftsgebiet


Der neue Vorstand

Andreas Eckl

Vorstandsvorsitzender Volksbank Heuberg eG

Willy Braun

Vorstandsvorsitzender Winterlinger Bank eG

Michael Heinemann

Vorstand Volksbank Heuberg eG

Cornelia Rosenau

Vorständin Winterlinger Bank eG


Stimmen zur geplanten Fusion

Mehr Nähe

Susanne Bodmer, Kundenberaterin Volksbank Heuberg

Ihre individuellen Bedürfnisse sind unsere Motivation unsere Beratungskompetenz stetig auszubauen. In unseren 8 Standorten stehen Ihre Ziele, Ihre Wünsche und Ihre Zufriedenheit für uns weiterhin an erster Stelle.

Mehr Zukunft

Alexander Neuburger, Prokurist Winterlinger Bank eG

Durch den Zusammenschluss bündeln wir unsere Kräfte und bilden die Basis für vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für eine langfristige erfolgreiche Zukunft. Darauf freuen wir uns.

Mehr Förderung

Roland Ritter, Prokurist Volksbank Heuberg eG

Wir sind und bleiben für unsere Mitglieder und Kunden die persönliche und partnerschaftliche Bank vor Ort. Auch die Unterstützung und Förderung der Vereine und Institutionen in unserem Geschäftsgebiet bleibt uns nach wie vor ein großes Anliegen.

Mehr Innovation

Heidi Bail, Serviceleiterin Winterlinger Bank eG

Wir legen großen Wert auf persönliche Kundennähe und stärken unser Service und Beratungsangebot durch den Ausbau eines hauseigenen Service-Centers. Durch innovative Kommunikations- und Banking-Wege investieren wir zukunftsweisend und orientieren uns an Ihren Anforderungen.


Fragen und Antworten

Wie heißt die neue Bank?

VR Bank eG Heuberg - Winterlingen

Zu welchem Termin wird die Fusion erfolgen?

Nach Zustimmung der Vertreterversammlungen im November soll die technische Fusion im April 2019 erfolgen.

Wo ist der Hauptsitz der neuen Bank?

Die neue Bank soll zwei gleichberechtigte Verwaltungssitze in Meßstetten und Winterlingen haben.

Der juristische Sitz der Bank wird in Meßstetten sein.

Die übernehmende Bank ist die Winterlinger Bank eG.

Was ändert sich am Bankstellennetz?

Die bekannten Standorte bleiben bestehen.

Ändern sich die Ansprechpartner?

Es ist uns wichtig, dass die vertrauten Ansprechpartner unserer Kunden in allen Geschäftsstellen vor Ort bleiben.

Wird es fusionsbedingte Kündigungen geben?

Nein. Es wird keine fusionsbedingte Kündigungen geben. Personelle Synergieeffekte werden sich durch natürliche Fluktuation wie Renteneintritt ergeben.